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<title>Mobbing</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Mobbing</span></h1>
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<p>Im <a href="Sozialwissenschaften" title="Sozialwissenschaften">sozialwissenschaftlichen</a> und <a href="Psychologie" title="Psychologie">psychologischen</a> Sinne beschreibt <b>Mobbing</b> oder <b>Mobben</b> psychische Gewalt, die durch das wiederholte, regelmäßige, vorwiegend kommunikative <a href="Schikanieren" class="mw-redirect" title="Schikanieren">Schikanieren</a>, Quälen und Verletzen<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> eines einzelnen Menschen durch eine Gruppe von Personen oder durch eine einzelne Person in überlegener Position definiert ist. Zu den typischen Mobbinghandlungen gehören u.&nbsp;a. <a href="Dem%C3%BCtigung" title="Demütigung">Demütigungen</a>, Verbreitung falscher Tatsachenbehauptungen, Zuweisung sinnloser Aufgaben und anderweitiger <a href="Machtmissbrauch" title="Machtmissbrauch">Machtmissbrauch</a>, <a href="Gewalt" title="Gewalt">Gewaltandrohung</a>, soziale <a href="Exklusion" title="Exklusion">Exklusion</a> oder eine fortgesetzte, unangemessene Kritik an einer natürlichen Person oder ihrem Tun.<sup id="cite_ref-LeymannLIPT1996_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-LeymannLIPT1996-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Mobbing kann z.&nbsp;B. erfolgen in der Familie, in einer <a href="Peergroup" title="Peergroup">Peergroup</a>, in der Schule, am Arbeitsplatz, in <a href="Verein" title="Verein">Vereinen</a>, in Wohneinrichtungen (Heimen) oder Gefängnissen<sup id="cite_ref-Eriksson2001_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-Eriksson2001-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, in Wohnumfeldern (Nachbarschaften) oder im Internet (<a href="Cyber-Mobbing" title="Cyber-Mobbing">Cyber-Mobbing</a>).
</p><p>Die gesundheitlichen und ökonomischen Schäden durch Mobbing gelten als enorm und sorgen alleine in der deutschen Wirtschaft für jährliche Ausfälle in Milliardenhöhe.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Gegensatz zur physischen Gewalt wird verbale Gewalt und Mobbing weniger ernst genommen und nimmt im öffentlichen Diskurs nur eine kleinere Rolle ein.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Etymologie">Etymologie</h2></div>
<p>Das englische Verb <i><span lang="en">to mob</span></i>, von dem das Wort Mobbing abgeleitet ist, spricht lediglich von der Handlung einer Gruppe und bedeutet zunächst „sich zusammenrotten und über etwas oder jemanden herfallen“ oder auch „gemeinsam anpöbeln“.
</p><p>Anders als in den <a href="Skandinavien" title="Skandinavien">skandinavischen Ländern</a> und im deutschsprachigen Raum wird in englischsprachigen Ländern üblicherweise der Begriff <i><span lang="en">bullying</span></i> oder <i>harassment</i> (etwa: „schikanieren“, „drangsalieren“) verwendet.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Englische Muttersprachler verstehen das Wort Mobbing in der Regel nicht in der deutschen Bedeutung. Der englische Begriff <i>mobbing</i> beschreibt ausschließlich das Umringen einer Person <i>durch eine Gruppe</i>, wohingegen <i>bullying</i> und <i>harassment</i> unabhängig von der Anzahl der Beteiligten verwendet werden. In deutscher Übersetzung bedeutet <i>bully</i> als Substantiv „brutaler Kerl, Schläger, <a href="Tyrannei" title="Tyrannei">Tyrann</a>, Maulheld“ und als Verb „tyrannisieren, schikanieren, einschüchtern, piesacken“.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Umgangssprachlich wird beim Mobbing auch von <i>Psychoterror</i> gesprochen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Begriffsgeschichte">Begriffsgeschichte</h2></div>

<p>1963 hat der Verhaltensforscher <a href="Konrad_Lorenz" title="Konrad Lorenz">Konrad Lorenz</a> den Begriff <a href="Hassen" title="Hassen">Hassen</a> geprägt: Lorenz bezeichnete damit Gruppenangriffe von Tieren auf einen <a href="Pr%C3%A4dator" title="Prädator">Fressfeind</a> oder anderen überlegenen Gegner – dort von Gänsen auf einen Fuchs. Der schwedische Arzt <a href="Peter-Paul_Heinemann" title="Peter-Paul Heinemann">Peter-Paul Heinemann</a> verwendete 1969 den Begriff Mobb(n)ing für das Phänomen, dass Gruppen eine sich von der <a href="Soziale_Norm" title="Soziale Norm">Norm</a> abweichend verhaltende Person attackieren.<sup id="cite_ref-Heinemann1972_7-0" class="reference"><a href="#cite_note-Heinemann1972-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er nutzte den Begriff in den 1960er Jahren in seinem Buch <i>Mobbing – Gruppengewalt unter Kindern und Erwachsenen</i>, dieses Buch wurde in den skandinavischen Ländern ein Bestseller und machte größere Bevölkerungsschichten mit dem Begriff vertraut.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bekannt in der heutigen Bedeutung wurde der Begriff durch den aus Deutschland ausgewanderten schwedischen Arzt und Psychologen <a href="Heinz_Leymann" title="Heinz Leymann">Heinz Leymann</a>, der von Mobbing in Bezug auf das Arbeitsleben sprach. Seine Forschungen über direkte und indirekte Angriffe in der Arbeitswelt begannen gegen Ende der 1970er Jahre. Anfang der 1990er Jahre veröffentlichte Leymann seine erste Arbeit, welche die bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse zusammenfasste. Die Berichte weckten zunächst nur Interesse in den nordeuropäischen Staaten und wurden verzögert im mitteleuropäischen Raum rezipiert. Veröffentlichungen, eindringliche Fallschilderungen, öffentliche Diskussionen, die Aufnahme der Thematik durch Unternehmensberater, Gewerkschaften, Arbeitgeber und andere Verbände sowie in der Medizin machten das Thema Mobbing zunehmend einer breiteren Öffentlichkeit bekannt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Definitionen">Definitionen</h2></div>
<p>Umgangssprachlich versteht man unter Mobbing wiederholtes, absichtliches Schikanieren, Beleidigen oder Ausgrenzen einer Person durch eine oder mehrere andere Personen über einen längeren Zeitraum. In der Wissenschaft ist die Definition von Mobbing nicht einheitlich, eine allgemein anerkannte Definition gibt es nicht. Einen wichtigen Bezugspunkt bietet die Definition Leymanns, nach der Mobbing „als negative kommunikative Handlungen, die gegen eine Person gerichtet sind“, von einer oder mehreren anderen Personen ausgehen „und die sehr oft und über einen längeren Zeitraum hinaus vorkommen und damit die Beziehung zwischen Täter und Opfer kennzeichnen“ charakterisiert wird.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine Person gilt nach Leymanns Definition dann als von Mobbing betroffen, „wenn sie in einem Konflikt mit KollegInnen oder Vorgesetzten steht, dabei in eine unterlegene Position gelangt und oft (mindestens einmal pro Woche) sowie über einen langen Zeitraum hinweg (mindestens sechs Monate) systematisch und auf direkte oder indirekte Weise einer oder mehreren kränkenden Handlungen ausgesetzt ist.“<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Vielbeachtet ist auch die Definition von Axel Esser und Martin Wolmerath, nach der Mobbing in der Arbeitswelt dadurch gekennzeichnet ist, dass „destruktive Handlungen unterschiedlicher Art wiederholt und über einen längeren Zeitraum gegen Einzelne vorgenommen werden, welche von den Betroffenen als eine Beeinträchtigung und Verletzung ihrer Person empfunden werden und dessen ungebremster Verlauf für die Betroffenen grundsätzlich dazu führt, dass ihre psychische Befindlichkeit und Gesundheit zunehmend beeinträchtigt werden, ihre Isolation und Ausgrenzung am Arbeitsplatz zunehmen, dagegen die Chancen auf eine zufriedenstellende Lösung schwinden und der regelmäßig im Verlust ihres bisherigen beruflichen Wirkbereichs endet.“<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die meisten Forscher betonen laut Christoph Seydl folgende Gesichtspunkte:
</p>
<ul><li><i>Verhaltensmuster:</i> Mobbing bezieht sich auf ein <a href="Verhaltensmuster" title="Verhaltensmuster">Verhaltensmuster</a> und nicht auf eine einzelne Handlung. Die Handlungsweisen sind systematisch, das heißt, sie wiederholen sich ständig.</li>
<li><i>Negative Handlungen:</i> Mobbingverhalten kann verbal (zum Beispiel Beschimpfung), <a href="Nonverbale_Kommunikation" title="Nonverbale Kommunikation">nonverbal</a> (zum Beispiel Vorenthalten von Informationen) oder physisch (zum Beispiel Verprügeln) sein. Solche Handlungen gelten üblicherweise als feindselig, <a href="Aggression" title="Aggression">aggressiv</a>, <a href="Destruktivit%C3%A4t" title="Destruktivität">destruktiv</a> und <a href="Ethik" title="Ethik">unethisch</a>.</li>
<li><i>Ungleiche <a href="Macht" title="Macht">Machtverhältnisse</a>:</i> Die Beteiligten haben unterschiedliche Einflussmöglichkeiten auf die jeweilige Situation. Eine Person ist einer anderen Person unter- beziehungsweise überlegen. Dazu ist kein Rangunterschied nötig. Eine Ungleichheit kann durch die bloße Anzahl bedingt sein: viele Personen gegen eine Person.</li>
<li><i>Opfer:</i> Im Handlungsverlauf bildet sich ein Opfer heraus, das infolge ungleicher Machtverhältnisse Schwierigkeiten hat, sich zu verteidigen.<sup id="cite_ref-Seydl2007_13-0" class="reference"><a href="#cite_note-Seydl2007-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<p><a href="Dan_Olweus" title="Dan Olweus">Dan Olweus</a> betrachtet dagegen auch einzelne schikanöse Vorfälle als Mobbing, wenn diese sehr schwerwiegend sind.<sup id="cite_ref-Olweus1986_14-0" class="reference"><a href="#cite_note-Olweus1986-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Erscheinungsformen">Erscheinungsformen</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Am_Arbeitsplatz">Am Arbeitsplatz</h3></div>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Mobbing_(Arbeitsrecht)" title="Mobbing (Arbeitsrecht)">Mobbing (Arbeitsrecht)</a></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Handlungen">Handlungen</h4></div>
<p>In einer qualitativen Interviewuntersuchung (n=300) stellte Heinz Leymann <a href="Leymann_Inventory_of_Psychological_Terror#Aufbau" title="Leymann Inventory of Psychological Terror">45 Mobbinghandlungen</a> fest, die er als relevant ansah.<sup id="cite_ref-LeymannLIPT1996_2-1" class="reference"><a href="#cite_note-LeymannLIPT1996-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach seiner Auffassung handelt es sich um Mobbing, wenn eine dieser Handlungen mindestens wöchentlich über einen Zeitraum von einem halben Jahr oder länger auftritt. Diese 45 Mobbinghandlungen unterteilt er in fünf Gruppen: 1. Angriffe auf die Möglichkeiten, sich mitzuteilen 2. Angriffe auf die sozialen Beziehungen 3. Angriffe auf das soziale Ansehen 4. Angriffe auf die Qualität der Berufs- und Lebenssituation 5. Angriffe auf die Gesundheit.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach Wolmerath und Esser hat sich Leymanns „Auffassung, dass Mobbinghandlungen »mindestens einmal pro Woche«&nbsp;erfolgen müssen“ zunehmend als lebensfremd erwiesen.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Martin Wolmerath und Axel Esser identifizierten ohne Anspruch auf Vollständigkeit über 100 verschiedene Mobbinghandlungen.<sup id="cite_ref-WolmerathEsser2000_17-0" class="reference"><a href="#cite_note-WolmerathEsser2000-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Typische Mobbinghandlungen betreffen etwa organisationale Maßnahmen (zum Beispiel Kompetenzentzug oder Zuteilung sinnloser Arbeitsaufgaben; auch als <a href="Straining" title="Straining">Straining</a> bezeichnet), soziale Isolierung (zum Beispiel Meiden und Ausgrenzen der Person), Angriffe auf die Person und ihre Privatsphäre (etwa Lächerlichmachen der Person), verbale Gewalt (zum Beispiel mündliche Drohung oder Demütigung), Androhung oder Ausübung körperlicher Gewalt und Gerüchte.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Messung">Messung</h4></div>
<p>In <a href="Empirische_Sozialforschung" title="Empirische Sozialforschung">empirischen Untersuchungen</a> ist eine Messbarmachung (<a href="Operationalisierung" title="Operationalisierung">Operationalisierung</a>) von Mobbing notwendig<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Diese Operationalisierungen leiten sich zumeist von den jeweils verwendeten Definitionen ab. Bekannte Instrumente sind der <a href="Negative_Acts_Questionnaire" title="Negative Acts Questionnaire">Negative Acts Questionnaire</a> und das <a href="Leymann_Inventory_of_Psychological_Terror" title="Leymann Inventory of Psychological Terror">Leymann Inventory of Psychological Terror</a>. Daneben gibt es auch weniger bekannte Messinstrumente, wie etwa das nach psychometrischen Prinzipien konstruierte Burnout-Mobbing-Inventar.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Verlaufsformen_und_Verbreitung">Verlaufsformen und Verbreitung</h4></div>

<p>Zumeist geht es beim Mobbing, wie bei allen Konflikten, zunächst um eine Sache und dann zunehmend um eine Person, die <a href="Stigmatisierung" title="Stigmatisierung">stigmatisiert</a> wird.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Am Arbeitsplatz wird zwischen Mobbing seitens Vorgesetzter und solchem, das von Mitarbeitern gleicher oder unterer Rangfolge ausgeht, unterschieden. In der Literatur wird ersteres teilweise als „<span lang="en">Bossing</span>“ (englisch <i><span lang="en">downward bullying</span></i>) oder <a href="Power_Harassment" title="Power Harassment">Power Harassment</a> und letzteres als „<span lang="en">Staffing</span>“ (englisch <i><span lang="en">upward bullying</span></i>) bezeichnet.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Psychoterror, der von in der betrieblichen Hierarchie höher platzierten Personen ausgeübt wird, kommt in Deutschland in 40&nbsp;Prozent der Fälle vor, in weiteren zehn Prozent mobben Chef und Mitarbeiter gemeinsam. Gerade junge Erwerbstätige sind besonders stark von Bossing betroffen.<sup id="cite_ref-:0_23-0" class="reference"><a href="#cite_note-:0-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Einige Experten gehen sogar von einer Bossing-Quote von 70 Prozent aus.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dagegen wird nur in zwei Prozent aller Fälle ein Vorgesetzter von seinen Untergebenen gemobbt. Hinzu kommt horizontales Mobbing (englisch <i><span lang="en">horizontal bullying</span></i>); das heißt, der Betroffene wird von hierarchisch gleichgestellten Kollegen gemobbt. Mehr als 20&nbsp;Prozent aller Mobbingopfer bezeichnen einen Kollegen als Täter. Etwa gleich viele Betroffene geben an, dass das Mobbing von einer Gruppe von Kollegen ausgeht. Etwas weniger als 15&nbsp;Prozent aller Mobbingopfer in Deutschland sind davon überzeugt, dass sie sowohl von ihrem Vorgesetzten als auch von Kollegen gemobbt werden.<sup id="cite_ref-Meschkutat2002_25-0" class="reference"><a href="#cite_note-Meschkutat2002-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Hinsichtlich der Urheber ist seitens der <a href="IG_Metall" title="IG Metall">IG Metall</a> folgende Häufigkeitsverteilung festgestellt worden:<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li>44&nbsp;%: Kollegen</li>
<li>37&nbsp;%: Vorgesetzte</li>
<li>10&nbsp;%: Kollegen und Vorgesetzte gemeinsam</li>
<li><span style="visibility:hidden;">0</span>9&nbsp;%: Untergebene</li></ul>
<p>Ein Machtungleichgewicht kann bereits zu Beginn eines Mobbingverlaufs vorhanden sein oder sich im Verlauf einstellen. Sind die Parteien hingegen gleichstark und es besteht oder entwickelt sich kein Machtungleichgewicht, so liegt nach vorherrschender Meinung kein Mobbing, sondern ein Konflikt vor.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<p>In einer repräsentativen Stichprobe aus 2012 gaben 6,7&nbsp;% der befragten deutschen Erwerbstätigen an, auf der Arbeit im Sinne der Leymann Definition systematisch gemobbt zu werden.<sup id="cite_ref-:0_23-1" class="reference"><a href="#cite_note-:0-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Leymann1996_28-0" class="reference"><a href="#cite_note-Leymann1996-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In der Schweiz sind es knapp 100.000 Erwerbstätige, die sich als Mobbingopfer deklarieren (4,4&nbsp;%).<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Für Österreich gibt es keine <a href="Repr%C3%A4sentativit%C3%A4t" title="Repräsentativität">repräsentativen</a> Zahlen. Bei einer Befragung in <a href="Ober%C3%B6sterreich" title="Oberösterreich">oberösterreichischen</a> <a href="Stichprobe" title="Stichprobe">zufällig ausgewählten</a> Groß- und <a href="Kleine_und_mittlere_Unternehmen" title="Kleine und mittlere Unternehmen">Mittelbetrieben</a> mit <a href="Betriebsrat" title="Betriebsrat">Betriebsrat</a> (30 Betriebe und 249 <a href="Arbeitnehmer" title="Arbeitnehmer">Arbeitnehmer</a>) fühlten sich 5,3&nbsp;% der Befragten momentan von Mobbing betroffen.<sup id="cite_ref-Seydl2007_13-1" class="reference"><a href="#cite_note-Seydl2007-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auf Österreich hochgerechnet wären das über 200.000 Erwerbstätige. Die Zahl der Betroffenen innerhalb eines Jahres oder auf das ganze Erwerbsleben bezogen ist deutlich höher als die tatsächliche Mobbingquote. Je nach Erhebung variiert die Definition und Operationalisierung von Mobbing, was zu Unterschieden in den Prävalenzen führt und die Vergleichbarkeit der Ergebnisse erschwert.
</p><p>Knorz und <a href="Dieter_Zapf" title="Dieter Zapf">Zapf</a> zeigten in ihrer Gießener Stichprobe auf, dass bei den Tätern in der Mehrzahl aller Fälle beide Geschlechter vertreten sind.<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Andere Studien zeigen, dass die Täter hauptsächlich Männer, die Opfer dagegen mehrheitlich Frauen sind.<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dies mag an der höheren Erwerbstätigkeitsquote der männlichen Bevölkerung und insbesondere am Vorgesetztenstatus liegen, den Männer häufiger innehaben.<sup id="cite_ref-Meschkutat2002_25-1" class="reference"><a href="#cite_note-Meschkutat2002-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Außerdem sind Frauen grundsätzlich eher bereit, über Mobbing zu sprechen, sich psychische und gesundheitliche Probleme einzugestehen und Hilfsangebote wahrzunehmen.<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Auch konnte in einer repräsentativen Studie von deutschen Erwerbstätigen gezeigt werden, dass Erwerbstätige mit einem hohen Bildungsniveau (3,8&nbsp;%) weniger häufig von systematischem Mobbing (d.&nbsp;h. im Sinne der Leymann Definition) betroffen waren als ungelernte Arbeitskräfte (10,8&nbsp;%).<sup id="cite_ref-:0_23-2" class="reference"><a href="#cite_note-:0-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Eine jüngere großangelegte deutschlandweite Studie mit rund 2300 Teilnehmenden ergab, dass 29,8&nbsp;% aller Beschäftigten im Bereich des öffentlichen Dienstes schon einmal Opfer von Mobbing-Attacken waren. Insbesondere bei Polizei- und Ordnungsbehörden sowie im Gesundheitswesen sind vermehrt Mobbingfälle zu verzeichnen.<sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Ursachen">Ursachen</h4></div>
<p>Die Mobbingforschung versucht, die Ursachen dieses Phänomens zu ergründen. Es wird allgemein angenommen, dass einerseits situative Faktoren sowie andererseits Persönlichkeitsmerkmale des Opfers und des Täters für das Auftreten von Mobbing verantwortlich sind.
Forscher, die Mobbing als komplexen psychosozialen Prozess betrachten, lassen dem Arbeitsumfeld, der Organisation, allen Beteiligten und dem Wesen <a href="Soziale_Interaktion" title="Soziale Interaktion">zwischenmenschlicher Interaktion</a> in Organisationen eine maßgebliche Bedeutung zukommen.<sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nach manchen Mobbingforschern sind Mobbingopfer im Durchschnitt ängstlicher, unterwürfiger und konfliktscheuer.<sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Da es sich bei den Studien dazu ausschließlich um <a href="Querschnitt_(empirische_Forschung)" title="Querschnitt (empirische Forschung)">Querschnittsuntersuchungen</a> handelt, sind die Befunde stark umstritten. Ohne <a href="L%C3%A4ngsschnittstudie" title="Längsschnittstudie">Längsschnittstudien</a> ist nicht auszuschließen, dass diese Unterschiede in der Persönlichkeit von Opfern nicht die Ursache, sondern die Folge des jeweiligen Mobbingvorfalls sind.<sup id="cite_ref-Leymann1996_28-1" class="reference"><a href="#cite_note-Leymann1996-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Olweus1986_14-1" class="reference"><a href="#cite_note-Olweus1986-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zudem sind die Mobbingopfer den Mobbern gegenüber unterlegen, sodass die beobachteten Verhaltensweisen auch situationsbedingt sein können.
</p><p>Als weitere Ursache für Mobbing gilt die Persönlichkeit des Mobbers. Einige Autoren gehen davon aus, dass Menschen zu Mobbern werden, um ihr schwaches <a href="Selbstwert" title="Selbstwert">Selbstvertrauen</a> zu kompensieren.<sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mobber benutzen demnach die Opfer als Prügelknaben und als Projektionsfläche für ihre eigenen negativen Emotionen.<sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Untersuchungen von <a href="Dan_Olweus" title="Dan Olweus">Olweus</a> (unter anderem Untersuchung von Stresshormonen und <a href="Projektiver_Test" title="Projektiver Test">projektive Tests</a>) stützen diese Annahme nicht. Seine Forschungsergebnisse weisen auf das Gegenteil hin; das heißt, dass die Täter im Durchschnitt selbstbewusster und weniger ängstlich sind.<sup id="cite_ref-Olweus1986_14-2" class="reference"><a href="#cite_note-Olweus1986-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Leymann beruft sich auf eigene Forschungsergebnisse, wonach grundsätzlich jede Person Täter werden kann, wenn die situationsbezogenen Voraussetzungen stimmen.<sup id="cite_ref-Leymann1986_39-0" class="reference"><a href="#cite_note-Leymann1986-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Am weitesten verbreitet ist unter Forschern die Annahme, dass strukturelle Faktoren Mobbing auslösen.<sup id="cite_ref-40" class="reference"><a href="#cite_note-40"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Leymann1986_39-1" class="reference"><a href="#cite_note-Leymann1986-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-41" class="reference"><a href="#cite_note-41"><span class="cite-bracket">[</span>41<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Zapf1996_42-0" class="reference"><a href="#cite_note-Zapf1996-42"><span class="cite-bracket">[</span>42<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> So ist Mobbing eine Waffe (<a href="Soziale_Sanktion" title="Soziale Sanktion">soziale Sanktion</a>) im innerbetrieblichen Wettstreit um knappe <a href="Ressource" title="Ressource">Ressourcen</a> (Aufstiegspositionen, Arbeitsplatzsicherheit). Bei wachsender volkswirtschaftlicher <a href="Konjunktur" title="Konjunktur">Konjunktur</a> nimmt das innerbetriebliche Mobbing daher ab, in der <a href="Konjunktur#Rezession" title="Konjunktur">Rezession</a> – wenn vor allem die Arbeitslosigkeit bedrohlicher wird – zu.
</p><p>Ungünstige Arbeitsorganisation und Produktionsmethoden wie etwa unklare Zuständigkeiten,<sup id="cite_ref-Leymann1996_28-2" class="reference"><a href="#cite_note-Leymann1996-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Monotonie, Stress, allgemeine Mängel in der Kommunikations- und Informationsstruktur, ungerechte Arbeitsverteilung, Über- und Unterforderung<sup id="cite_ref-:1_43-0" class="reference"><a href="#cite_note-:1-43"><span class="cite-bracket">[</span>43<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, widersprüchliche Anweisungen, mangelhafte Führungsqualität<sup id="cite_ref-:1_43-1" class="reference"><a href="#cite_note-:1-43"><span class="cite-bracket">[</span>43<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, mangelnder Handlungsspielraum<sup id="cite_ref-44" class="reference"><a href="#cite_note-44"><span class="cite-bracket">[</span>44<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> oder Kooperationszwänge<sup id="cite_ref-Zapf1996_42-1" class="reference"><a href="#cite_note-Zapf1996-42"><span class="cite-bracket">[</span>42<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> gelten als Prädiktoren für Mobbing. Begünstigende Faktoren, wie etwa <a href="Doppelmoral" title="Doppelmoral">„Wasser predigen und Wein trinken“</a> seitens des Managements,<sup id="cite_ref-45" class="reference"><a href="#cite_note-45"><span class="cite-bracket">[</span>45<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-46" class="reference"><a href="#cite_note-46"><span class="cite-bracket">[</span>46<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Konkurrenz unter den Mitarbeitern<sup id="cite_ref-47" class="reference"><a href="#cite_note-47"><span class="cite-bracket">[</span>47<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> oder eine <a href="Organisationskultur" title="Organisationskultur">Organisationskultur</a>, die keine hemmenden Mechanismen gegen Mobbing hat, kommen hinzu.<sup id="cite_ref-Brodsky1976_48-0" class="reference"><a href="#cite_note-Brodsky1976-48"><span class="cite-bracket">[</span>48<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-49" class="reference"><a href="#cite_note-49"><span class="cite-bracket">[</span>49<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> So gilt sowohl ein autoritärer <a href="F%C3%BChrungsstil" title="Führungsstil">Führungsstil</a> als auch eine Laissez-faire-Führungsstil als Mobbing begünstigend, während eine demokratische Leitung, die sowohl Aufgabenorientierung als auch Personenorientierung beinhaltet, das Entstehen von Mobbing verhindern kann. Dennoch ist nicht anzunehmen, dass ein demokratischer Führungsstil Mobbing tatsächlich in jedem Fall verhindert. Auch breitet sich Mobbing besonders in Organisationen aus, in denen ethische Normen fehlen.<sup id="cite_ref-50" class="reference"><a href="#cite_note-50"><span class="cite-bracket">[</span>50<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Tiefgreifende organisatorische Veränderungen gelten ebenfalls als Auslöser für Mobbing. Das Risiko, gemobbt zu werden, ist in Organisationen, in denen tiefgreifender Wandel stattfindet, deutlich größer. Das Mobbingrisiko kann weiter steigen, wenn Führungskräfte autokratische Praktiken anwenden, um Veränderungen herbeizuführen. Auch der Wechsel von Führungskräften ist ein Risikofaktor.<sup id="cite_ref-51" class="reference"><a href="#cite_note-51"><span class="cite-bracket">[</span>51<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<p>Gewerkschaften und Forscher berichten, dass einige Unternehmen Mobbing als Strategie verwenden, um (bestimmte) Mitarbeiter zur Eigenkündigung zu bewegen, und sie somit <a href="K%C3%BCndigungsschutz" title="Kündigungsschutz">Kündigungsschutz</a>-Vorschriften unterlaufen oder <a href="Abfindung_im_Arbeitsrecht" class="mw-redirect" title="Abfindung im Arbeitsrecht">Abfindungszahlungen</a> vermeiden.<sup id="cite_ref-52" class="reference"><a href="#cite_note-52"><span class="cite-bracket">[</span>52<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Seydl2007_13-2" class="reference"><a href="#cite_note-Seydl2007-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Auf der theoretischen Betrachtungsebene werden unterschiedliche soziale Phänomene angeführt, welche als Ursache für Mobbing herangezogen werden. Manche Experten nennen <a href="Stigmatisierung" title="Stigmatisierung">Stigmatisierung</a><sup id="cite_ref-Eriksson2001_3-1" class="reference"><a href="#cite_note-Eriksson2001-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und <a href="S%C3%BCndenbock" title="Sündenbock">Sündenbockphänomene</a><sup id="cite_ref-53" class="reference"><a href="#cite_note-53"><span class="cite-bracket">[</span>53<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Brodsky1976_48-1" class="reference"><a href="#cite_note-Brodsky1976-48"><span class="cite-bracket">[</span>48<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> als Ursachen. Heinemann beschreibt Mobbing als ein <a href="Ingroup" class="mw-redirect" title="Ingroup">Ingroup</a>/Outgroup-Phänomen, wo ein Individuum von einer <a href="Soziale_Gruppe" title="Soziale Gruppe">sozialen Gruppe</a> ausgeschlossen wird.<sup id="cite_ref-Heinemann1972_7-1" class="reference"><a href="#cite_note-Heinemann1972-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Andere Forscher nennen Konflikte als Ursache. Oswald Neubergers Ansicht, Mobbing sei ein <a href="Konflikteskalation_nach_Friedrich_Glasl" class="mw-redirect" title="Konflikteskalation nach Friedrich Glasl">eskalierter Konflikt</a>, ist in der Forschung umstritten.<sup id="cite_ref-54" class="reference"><a href="#cite_note-54"><span class="cite-bracket">[</span>54<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-WolmerathEsser2000_17-1" class="reference"><a href="#cite_note-WolmerathEsser2000-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Empirische Befunde zeigen einen Zusammenhang zwischen Mobbing und <a href="Rollenkonflikt" title="Rollenkonflikt">Rollenkonflikt</a> auf.<sup id="cite_ref-55" class="reference"><a href="#cite_note-55"><span class="cite-bracket">[</span>55<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Folgen">Folgen</h4></div>
<p>Mobbing hat weitreichende negative Folgen für die Gesundheit sowie für die berufliche und private Situation des Opfers, wobei insbesondere Neuberger darauf hinweist, dass die Täter-Opfer-Unterscheidung sehr problematisch ist.
</p><p>Regelmäßige feindselige Angriffe rufen negative Gefühle und starke Verunsicherungen bei den Betroffenen hervor, was in der Regel nicht ohne Folgen auf ihr Arbeits- und Leistungsverhalten bleibe. 98,7&nbsp;% der deutschen Mobbingopfer geben diesbezüglich negative Auswirkungen an. Am häufigsten nennen Opfer laut <i>Mobbing-Report</i> Demotivation (71,9&nbsp;%), starkes <a href="Misstrauen" class="mw-redirect" title="Misstrauen">Misstrauen</a> (67,9&nbsp;%), <a href="Nervosit%C3%A4t" title="Nervosität">Nervosität</a> (60,9&nbsp;%), <a href="Sozialer_R%C3%BCckzug" class="mw-redirect" title="Sozialer Rückzug">sozialen Rückzug</a> (58,9&nbsp;%), Ohnmachtsgefühle (57,7&nbsp;%), <a href="Innere_K%C3%BCndigung" title="Innere Kündigung">innere Kündigung</a> (57,3&nbsp;%), Leistungs- und Denkblockaden (57,0&nbsp;%), <a href="Selbstzweifel" title="Selbstzweifel">Selbstzweifel</a> an den eigenen Fähigkeiten (54,3&nbsp;%), <a href="Angst" title="Angst">Angstzustände</a> (53,2&nbsp;%) und <a href="Konzentrationsst%C3%B6rung" title="Konzentrationsstörung">Konzentrationsschwächen</a> (51,5&nbsp;%).<sup id="cite_ref-Meschkutat2002_25-2" class="reference"><a href="#cite_note-Meschkutat2002-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Beruflich kann Mobbing zu Kündigung, Versetzung und Erwerbsunfähigkeit des Opfers führen.<sup id="cite_ref-Meschkutat2002_25-3" class="reference"><a href="#cite_note-Meschkutat2002-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die privaten und familiären Auswirkungen von Mobbing auf die Betroffenen sind vielschichtig. Zu den häufigsten Folgen gehören laut <i>Mobbing-Report</i> Unausgeglichenheit (23,7&nbsp;%), <a href="Soziale_Isolation" title="Soziale Isolation">soziale Isolation</a> (21,6&nbsp;%), Streit in der Familie beziehungsweise Partnerschaft (19,7&nbsp;%), allgemeine Belastung (16,6&nbsp;%), finanzielle Probleme (15,4&nbsp;%), <a href="Antriebslosigkeit" class="mw-redirect" title="Antriebslosigkeit">Antriebslosigkeit</a> (13,9&nbsp;%), <a href="Aggressivit%C3%A4t" class="mw-redirect" title="Aggressivität">Aggressivität</a> (9,6&nbsp;%), Überschattung des Privatlebens (9,6&nbsp;%) und <a href="Depression" title="Depression">Depressionen</a> (9,3&nbsp;%).<sup id="cite_ref-Meschkutat2002_25-4" class="reference"><a href="#cite_note-Meschkutat2002-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Folgen von Mobbing können erheblich über einen bloßen Verlust von Lebensqualität des Betroffenen hinausgehen. Laut Mobbing-Report erkranken 43,9&nbsp;% der Betroffenen, davon sind fast die Hälfte länger als sechs Wochen krank.<sup id="cite_ref-Meschkutat2002_25-5" class="reference"><a href="#cite_note-Meschkutat2002-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Aggressives Mobbing kann beim Opfer zum „Mobbingsyndrom“<sup id="cite_ref-56" class="reference"><a href="#cite_note-56"><span class="cite-bracket">[</span>56<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> führen, das in die Nähe der <a href="Posttraumatische_Belastungsst%C3%B6rung" title="Posttraumatische Belastungsstörung">Posttraumatischen Belastungsstörung</a> gerückt oder mit dieser sogar gleichgesetzt wird.<sup id="cite_ref-Leymann1996_28-3" class="reference"><a href="#cite_note-Leymann1996-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-57" class="reference"><a href="#cite_note-57"><span class="cite-bracket">[</span>57<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-58" class="reference"><a href="#cite_note-58"><span class="cite-bracket">[</span>58<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-59" class="reference"><a href="#cite_note-59"><span class="cite-bracket">[</span>59<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> So wird das „Mobbingsyndrom“ als Ausprägung einer „kumulativen traumatischen Belastungsstörung“ (KTBS) gesehen, deren Aufnahme als Unterkapitel F43.3 in die deutsche Version der 10. Auflage der <a href="Internationale_statistische_Klassifikation_der_Krankheiten_und_verwandter_Gesundheitsprobleme" title="Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme">Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme</a> (ICD-10) bereits für 2014 beantragt,<sup id="cite_ref-60" class="reference"><a href="#cite_note-60"><span class="cite-bracket">[</span>60<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> bislang jedoch nicht umgesetzt wurde. Eine großangelegte dänische Studie zeigte, dass Mobbing am Arbeitsplatz ein Risikofaktor für Suizide als auch für Suizidversuche ist.<sup id="cite_ref-61" class="reference"><a href="#cite_note-61"><span class="cite-bracket">[</span>61<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Zusammenhang mit den Krankheitsfällen ist von hohen volks- und betriebswirtschaftlichen <a href="Konfliktkosten" title="Konfliktkosten">Konfliktkosten</a> auszugehen: Schätzungen zufolge reichen diese finanziellen Schäden weit in den zweistelligen Milliardenbereich hinein.<sup id="cite_ref-62" class="reference"><a href="#cite_note-62"><span class="cite-bracket">[</span>62<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sie sind verursacht durch Heilbehandlungen und <a href="Rehabilitation" title="Rehabilitation">Rehabilitationskuren</a> oder gar Dauerarbeitslosigkeit, Erwerbsunfähigkeit und Frühverrentung der Betroffenen.<sup id="cite_ref-63" class="reference"><a href="#cite_note-63"><span class="cite-bracket">[</span>63<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Zusammenhang zwischen Mobbing und Langzeitarbeitsunfähigkeit wird über die Zeit größer. Daher wird vermutet, dass insbesondere Depressionen und weitere psychische Gesundheitsfaktoren der Langzeitarbeitsunfähigkeit vorausgehen, und diese erst in der Konsequenz der Faktoren erfolgt.<sup id="cite_ref-64" class="reference"><a href="#cite_note-64"><span class="cite-bracket">[</span>64<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Dem einzelnen Unternehmen (bzw. der Institution) entstehen nennenswerte finanzielle Belastungen. Dazu gehören Minderleistung, <a href="Fluktuation" title="Fluktuation">Fluktuation</a> und Fehlzeiten des von Mobbing betroffenen Mitarbeiters. Der <a href="Deutscher_Gewerkschaftsbund" title="Deutscher Gewerkschaftsbund">Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB)</a> beziffert die betrieblichen Kosten eines durch Mobbing bedingten Fehltages auf 103 bis 410&nbsp;Euro. Dazu kommen die wesentlich höheren „indirekten“ Kosten: direkte und indirekte <a href="Fehlerkosten" title="Fehlerkosten">Fehlerkosten</a>, Kosten durch direkten Leistungsverlust der beteiligten Mitarbeiter, Kosten durch Störungen der sozialen Arbeitsgemeinschaft, Motivations- und Kreativitäts- und <a href="Image" title="Image">Imageverlust</a> (<a href="Reputation" title="Reputation">Reputation</a>). Gesicherte Berechnungen zu den durchschnittlichen Kosten von Mobbingfällen existieren gegenwärtig nicht.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Maßnahmen_gegen_Mobbing"><span id="Ma.C3.9Fnahmen_gegen_Mobbing"></span>Maßnahmen gegen Mobbing</h4></div>
<p>Es gibt verschiedene Möglichkeiten, etwas gegen Mobbing zu unternehmen. In vielen Fällen (laut Mobbing-Report 22,5&nbsp;%) sehen Mobbingopfer als einzigen Ausweg die eigene Kündigung.<sup id="cite_ref-Meschkutat2002_25-6" class="reference"><a href="#cite_note-Meschkutat2002-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sowohl von Seiten der Opfer als auch des Betriebes können Maßnahmen ergriffen werden.
</p><p>Praktiker empfehlen Betroffenen, dem Täter Grenzen zu setzen,<sup id="cite_ref-65" class="reference"><a href="#cite_note-65"><span class="cite-bracket">[</span>65<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> soweit es ihnen möglich ist und sie sich in der dazu notwendigen seelischen Verfassung befinden. Es gilt demzufolge als außerordentlich wichtig, dass das Opfer dem Mobber frühestmöglich ein klares „Stopp!“ signalisiert. Ansonsten kann sich der Täter bestätigt darin fühlen, ruhig weiter mobben zu können. Diese Aktion wirkt nach Esser/Wolmerath zweifach.<sup id="cite_ref-Esser2001_66-0" class="reference"><a href="#cite_note-Esser2001-66"><span class="cite-bracket">[</span>66<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zum einen stelle sie eine innere Umkehr beim Betroffenen dar, sich nicht mehr als wehrloses Opfer zu fühlen.<sup id="cite_ref-Esser2001_66-1" class="reference"><a href="#cite_note-Esser2001-66"><span class="cite-bracket">[</span>66<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zum anderen signalisiere die Aktion dem oder den Mobbern das Ende des „leichten Spiels“. Dabei sollte es dem Betroffenen klar sein, dass das erste Anzeichen einer Gegenwehr voraussichtlich zu einer Veränderung der Situation führen kann, bei der eine <a href="Eskalation" title="Eskalation">Eskalation</a> wahrscheinlich sei. Es empfehle sich die Unterstützung eines Mobbingberaters zu suchen.
</p><p>Betroffene, die den oder die Täter nicht selbst zur Rede stellen können, können sich Hilfe innerhalb des Betriebes suchen. Erster Ansprechpartner ist immer der Vorgesetzte, oder falls dieser am Mobbing beteiligt ist, dessen Vorgesetzter. Kollegen kommen genauso als Unterstützung in Frage. Gespräche mit einem Täter sollen grundsätzlich zu dritt geführt werden. Der Dritte dient dabei als Zeuge, <a href="Katalysator" title="Katalysator">Katalysator</a>, <a href="Moderator" title="Moderator">Moderator</a>, <a href="Coaching" title="Coaching">Coach</a> oder <a href="Mediation" title="Mediation">Mediator</a>. Der <a href="Betriebsrat" title="Betriebsrat">Betriebsrat</a> beziehungsweise der <a href="Personalvertretung" title="Personalvertretung">Personalrat</a> kann als Interessensvertreter des Mitarbeiters als Partner für Mobbingopfer geeignet sein, besonders, wenn Führungskräfte am Mobbing beteiligt sind. Es kann aber, insbesondere in kleineren Firmen und im öffentlichen Dienst (Personalrat), passieren, dass sich der Betriebsrat mit den Angreifern solidarisiert. Externe Beratungsstellen stellen eine weitere Anlaufstelle für Mobbingopfer dar.<sup id="cite_ref-BMSG2007_67-0" class="reference"><a href="#cite_note-BMSG2007-67"><span class="cite-bracket">[</span>67<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Als ein nützliches Hilfsmittel für Opfer gilt ein „Mobbingtagebuch“,<sup id="cite_ref-BMSG2007_67-1" class="reference"><a href="#cite_note-BMSG2007-67"><span class="cite-bracket">[</span>67<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> in dem das Opfer den Verlauf der Mobbingsituation so genau wie möglich festhalten soll. Dabei hält der Betroffene jedes Mal die Uhrzeit und die jeweilige Situation fest, in der es zu Übergriffen kam, wer welche Handlung begangen hat, wer mit anwesend war und die Situation eventuell mitbekommen hat, und wie er sich dabei gefühlt hat. Eventuelle körperliche oder gesundheitliche Reaktionen als Folge und der zeitliche Abstand, in dem sie aufgetreten sind, werden vermerkt.
</p>

<p>Außerdem bietet sich in diesem Tagebuch die Möglichkeit, eventuelle Arztbesuche zu dokumentieren, die aufgrund der Vorfälle nötig sind. Im Falle einer Gerichtsverhandlung dient das Mobbingtagebuch als Hilfe zur <a href="Beweissicherung" title="Beweissicherung">Beweissicherung</a>.
</p><p>Betriebliche Strategien gegen Mobbing lassen sich in <a href="Pr%C3%A4vention" title="Prävention">Prävention</a> und Intervention einteilen.
</p><p>Als zentrale Präventionsmaßnahme gilt der Aufbau einer <a href="Organisationskultur" title="Organisationskultur">Organisations-</a> und <a href="F%C3%BChrungsstil" title="Führungsstil">Führungskultur</a>, die eine konstruktive Zusammenarbeit garantiert, in der jeder Einzelne von allen wertgeschätzt wird. Sekundäre Maßnahmen sind: Aufklärung (Broschüren, Plakate, Diskussionen …), Installation einer betriebsinternen Infrastruktur gegen Mobbing am Arbeitsplatz (etwa Betriebsvereinbarung für Fairness am Arbeitsplatz), die systematische Sammlung von Daten über Mobbing im Betrieb oder die Beseitigung von betrieblichen <a href="Rollenkonflikt" title="Rollenkonflikt">Rollenkonflikten</a>.<sup id="cite_ref-SOCI108_69-0" class="reference"><a href="#cite_note-SOCI108-69"><span class="cite-bracket">[</span>69<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bei der Intervention geht es zuerst darum, den Mobber zu stoppen, z. B. durch <a href="Zivilcourage" title="Zivilcourage">Zivilcourage</a> und <a href="Mediation" title="Mediation">Mediation</a>.<sup id="cite_ref-SOCI108_69-1" class="reference"><a href="#cite_note-SOCI108-69"><span class="cite-bracket">[</span>69<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mediation bietet allerdings ausschließlich Erfolgschancen, wenn der Täter eine Lösung des Konfliktes möchte. Nachdem dem Mobber Einhalt geboten wurde, kommt der Unterstützung des Opfers eine gewichtige Bedeutung zu. Ebenso muss der Täter so unterstützt werden, dass er sein Verhalten nicht nur im aktuellen Fall, sondern grundsätzlich ändert. Psychotherapie, Selbsthilfegruppen und medizinische Therapien gelten als geeignete Unterstützungsmaßnahmen für das Opfer und den Täter.<sup id="cite_ref-SOCI108_69-2" class="reference"><a href="#cite_note-SOCI108-69"><span class="cite-bracket">[</span>69<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Verantwortlich für die Gestaltung der Unternehmens- und Führungskultur, für den Arbeitsschutz und für die Intervention in konkreten Mobbing-Fällen ist der Arbeitgeber. Wenn er diese Aufgabe nicht nachweislich erfüllt, kann er vom Opfer arbeits- und <a href="Zivilrecht" class="mw-redirect" title="Zivilrecht">zivilrechtlich</a> belangt werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Rechtliche_Situation">Rechtliche Situation</h4></div>
<p>Die <a href="Mobbing_(Arbeitsrecht)" title="Mobbing (Arbeitsrecht)">Gesetzgebung in Bezug auf Mobbing am Arbeitsplatz</a> in unterschiedlichen Ländern ist stark verschieden. In manchen Ländern (etwa Schweden, Frankreich oder Spanien) gibt es gesetzlich verankerte Bestimmungen zum Schutz gegen Mobbing am Arbeitsplatz. In anderen Ländern besteht kein oder nur kaum Schutz gegen Mobbing, solange nicht einzelne Handlungen rechtliche Tatbestände nachweislich erfüllen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="In_der_Schule">In der Schule</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Mobbing_in_der_Schule" title="Mobbing in der Schule">Mobbing in der Schule</a></i></div>
<p>Mobbing in der Schule (im Englischen bei Aktivitäten von Einzelpersonen „Bullying“ genannt<sup id="cite_ref-Leymann1996_28-4" class="reference"><a href="#cite_note-Leymann1996-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>) bedeutet ein gegen Schüler gerichtetes „Gemeinsein“, Ärgern, Angreifen, Schikanieren und Sekkieren.<sup id="cite_ref-Smith_70-0" class="reference"><a href="#cite_note-Smith-70"><span class="cite-bracket">[</span>70<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Täter sollen vor allem schwächere und ängstlichere Opfer bevorzugen.<sup id="cite_ref-71" class="reference"><a href="#cite_note-71"><span class="cite-bracket">[</span>71<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Der Psychologe und Mobbingforscher Olweus unterscheidet zwischen zwei Idealtypen von Mobbingopfern an Schulen, dem passiven Opfer und dem provozierenden Opfer.<sup id="cite_ref-Olweus1986_14-3" class="reference"><a href="#cite_note-Olweus1986-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Laut dem Schulforscher Wolfgang Melzer kann Mobbing in der Schule nicht auf bestimmte Täter- und Opferpersönlichkeiten zurückgeführt werden, sondern auf das Schulklima.<sup id="cite_ref-72" class="reference"><a href="#cite_note-72"><span class="cite-bracket">[</span>72<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Im_Internet">Im Internet</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Cyber-Mobbing" title="Cyber-Mobbing">Cyber-Mobbing</a></i></div>
<p>Als Cyber-Mobbing werden verschiedene Formen der Diffamierung, Belästigung, Bedrängung und Nötigung anderer Menschen oder Firmen mit Hilfe elektronischer Kommunikationsmittel über das Internet, in Chatrooms, beim Instant Messaging und/oder auch mittels Mobiltelefonen bezeichnet. Dazu gehört auch der Diebstahl von (virtuellen) Identitäten, um in fremden Namen Beleidigungen auszustoßen oder Geschäfte zu tätigen. Opfer werden durch Bloßstellung im Internet, permanente Belästigung oder durch Verbreitung falscher Behauptungen gemobbt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Im_Heim">Im Heim</h3></div>
<p>Mobbing im Heim ist ein Phänomen, das vom Sozialepidemiologen Markus Dietl in seinem gleichnamigen Buch beschrieben wurde.<sup id="cite_ref-73" class="reference"><a href="#cite_note-73"><span class="cite-bracket">[</span>73<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er stellt fest, dass sowohl Klienten als auch Mitarbeiter Mobbinghandlungen ausgesetzt sind, und beschreibt empathische Konzepte als Lösungsweg.
</p><p>Der Soziologe Erving Goffman untersuchte bereits in den 1970er Jahren Gewaltereignisse in Heimen. Er führte den Begriff der Totalen Institution ein, wozu er neben Heimen auch andere Einrichtungen wie Gefängnisse und Psychiatrien zählt.<sup id="cite_ref-74" class="reference"><a href="#cite_note-74"><span class="cite-bracket">[</span>74<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Im_Raum_der_Kirchen">Im Raum der Kirchen</h3></div>
<p>Mobbing im Raum der Kirche hat oft als zentrales Element das Aufeinandertreffen von hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeitern. Mobbing kann in allen <a href="Denomination_(Religion)" title="Denomination (Religion)">Denominationen</a> vorkommen, wobei die Bereitschaft, das Problem als ein ernstes anzuerkennen, nicht überall gleich stark ausgeprägt ist. In der evangelischen Kirche Deutschlands gibt es seit dem Jahr 2001 als Ansprechpartner für Mobbingopfer den Verein <i>D.A.V.I.D.</i><sup id="cite_ref-75" class="reference"><a href="#cite_note-75"><span class="cite-bracket">[</span>75<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Peter_Teuschel" title="Peter Teuschel">Peter Teuschel</a>: <i>Mobbing. Dynamik – Verlauf – gesundheitliche und soziale Folgen.</i> Klett-Cotta/Schattauer, 2009, ISBN 978-3-608-42682-3.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Wissenschaftliche_Literatur_zu_Mobbing_am_Arbeitsplatz">Wissenschaftliche Literatur zu Mobbing am Arbeitsplatz</h3></div>
<ul><li><a href="Heinz_Leymann" title="Heinz Leymann">Heinz Leymann</a>: <i>Mobbing – Psychoterror am Arbeitsplatz und wie man sich dagegen wehren kann</i>. Rowohlt, Hamburg 1993, ISBN 3-499-13351-2.</li>
<li><a href="Oswald_Neuberger" title="Oswald Neuberger">Oswald Neuberger</a>: <i>Mobbing – Übel mitspielen in Organisationen</i>. Hampp, München 1994, ISBN 3-87988-093-X.</li>
<li>Klaus Niedl: <i>Mobbing/Bullying am Arbeitsplatz – Eine empirische Analyse zum Phänomen sowie zu personalwirtschaftlich relevanten Effekten von systematischen Feindseligkeiten</i>. Hampp, München 1995, ISBN 3-87988-114-6.</li>
<li>Martin Wolmerath: <i>Mobbing. Rechtshandbuch für die Praxis</i>, 4. Aufl., Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2013, ISBN 978-3-8329-7763-4</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Einführungen_zu_Mobbing_am_Arbeitsplatz"><span id="Einf.C3.BChrungen_zu_Mobbing_am_Arbeitsplatz"></span>Einführungen zu Mobbing am Arbeitsplatz</h3></div>
<ul><li>Josef Schwickerath (Hrsg.): <i>Mobbing am Arbeitsplatz – Grundlagen, Beratungs- und Behandlungskonzepte.</i> Pabst, Lengerich 2004, ISBN 3-89967-112-0.</li>
<li>Ståle Einarsen, Helge Hoel, <a href="Dieter_Zapf" title="Dieter Zapf">Dieter Zapf</a>, Cary Cooper: <i>Bullying and Harassment in the Workplace – Developments in Theory, Research, and Practice.</i> 2. Auflage. CRC Press, Boca Raton 2010, ISBN 978-1-4398-0489-6.</li>
<li>Paul Maurice Conway, Annie Hogh, Cristian Balducci, Denis Kiyak Ebbesen: <i>Workplace Bullying and Mental Health</i>. In Handbooks of Workplace Bullying, Emotional Abuse and Harassment, Pathways of Job-Related Negative Behaviour; D’Cruz, P., Noronha, E., Eds.; Springer, Singapur 2018; Volume 2. <a href="https://doi.org/10.1007/978-981-10-6173-8_5-1" class="extiw external" title="doi:10.1007/978-981-10-6173-8 5-1">doi:10.1007/978-981-10-6173-8_5-1</a></li>
<li>Anka Kampka, Nathalie Brede, Ansgar Brede: <i>Keine Angst vor Mobbing.</i> Stuttgart 2008, ISBN 978-3-608-86012-2.</li>
<li>Carsten Burfeind: <i>Mobbing am Arbeitsplatz erkennen und verstehen: Tipps für verantwortliches Handeln im BGM.</i> Wiesbaden 2020, ISBN 978-3-658-31286-2.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Repräsentativstudien_zu_Mobbing_am_Arbeitsplatz"><span id="Repr.C3.A4sentativstudien_zu_Mobbing_am_Arbeitsplatz"></span>Repräsentativstudien zu Mobbing am Arbeitsplatz</h3></div>
<ul><li>Bärbel Meschkutat, Martina Stackelbeck, Georg Langenhoff: <i>Der Mobbing-Report – Repräsentativstudie für die Bundesrepublik Deutschland.</i> Wirtschaftsverlag NW, Dortmund 2002, ISBN 3-89701-822-5 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.baua.de/cae/servlet/contentblob/682700/publicationFile/46973/Fb951.pdf">PDF</a>; 614&nbsp;kB).</li>
<li>Alain Kiener, Maggie Graf, Jürg Schiffer, Ernesta von Holzen Beusch, Maya Fahrni: <i>Mobbing und andere psychosoziale Spannungen am Arbeitsplatz in der Schweiz.</i> (<style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20070808171900/http://www.seco.admin.ch/dokumentation/publikation/00008/00022/01512/index.html?lang=de&amp;download=NHzLpZig7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCDeHt7gmym162dpYbUzd,Gpd6emK2Oz9aGodetmqaN19XI2IdvoaCVZ,s-">PDF; 669&nbsp;kB</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 8. August 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)). Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO), Bern 2002.</li>
<li>Sebastian Hartmann: <i>Mobbing und Straining im öffentlichen Dienst: Eine rechtliche Würdigung juristisch vernachlässigter, aber real existenter Phänomene</i>, Würzburg 2023, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.25972/OPUS-31672">10.25972/OPUS-31672</a></span> (Juristische Dissertation, die 2018 von der Universität Würzburg angenommen wurde und auf einer großangelegten Studie basiert mit annähernd repräsentativen Ergebnissen im Bereich des öffentlichen Dienstes mit rund 2.300 Teilnehmenden).</li>
<li>Bundesministerium für Arbeit und Soziales: <i>Mobbing in der Arbeitswelt: Bedeutung, Verbreitung und Prävention (Mobbing-Report 2024)</i> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/report-mobbing-in-der-arbeitswelt.pdf">PDF</a>; 2.068&nbsp;kB), Berlin, 2025, basierend auf dem Forschungsbericht 655 <i>Repräsentative Studie zum Thema Mobbing in der Arbeitswelt in der Bundesrepublik Deutschland</i>, (<span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220174-4992%22&amp;key=cql">0174-4992</a></span></span>, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/Forschungsberichte/fb-655-repraesentative-studie-mobbing-in-deutschland.pdf">PDF</a>; 4.544&nbsp;kB) der Universität Leipzig vom Juni 2024 (veröffentlicht im Februar 2025); die Studie umfasst 5.015 Teilnehmende.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Gehirnw%C3%A4sche" title="Gehirnwäsche">Gehirnwäsche</a> Konzept zur systematischen psychologischen Manipulation.</li>
<li><a href="Gaslighting" title="Gaslighting">Gaslighting</a>, Form von Manipulation und psychischer Gewalt.</li>
<li><a href="Indoktrination" title="Indoktrination">Indoktrination</a>, gezielte Manipulation von Menschen, um ideologische Absichten durchzusetzen oder Kritik auszuschalten.</li>
<li><a href="Manipulation" title="Manipulation">Manipulation</a>, gezielte und verdeckte Einflussnahme auf das Erleben und Verhalten von Einzelnen und Gruppen.</li>
<li><a href="Schikane" title="Schikane">Schikane</a>, Ausnutzung von Machtbefugnissen, um Menschen Schwierigkeiten zu bereiten.</li>
<li><a href="Zersetzung_(Ministerium_f%C3%BCr_Staatssicherheit)" title="Zersetzung (Ministerium für Staatssicherheit)">Zersetzung (Ministerium für Staatssicherheit)</a>, eine in der ehemaligen DDR eingesetzte geheimpolizeiliche Methode zur Bekämpfung politischer Gegner.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Mobbing?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Mobbing</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Mobbing" class="extiw external" title="wikt:Mobbing">Wiktionary: Mobbing</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://osha.europa.eu/de/publications/factsheet-23-bullying-work">Factsheet 23 – Mobbing</a> der <a href="Europ%C3%A4ische_Agentur_f%C3%BCr_Sicherheit_und_Gesundheitsschutz_am_Arbeitsplatz" title="Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz">Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz</a> (23. Februar 2002)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Ursula Kraif (Red.): <i>Duden. Das Fremdwörterbuch.</i> 9. Auflage. Dudenverlag, Mannheim 2007, ISBN 978-3-411-04059-9 (<i>Der Duden in zwölf Bänden,</i> Bd.&nbsp;5), S.&nbsp;667.</span>
</li>
<li id="cite_note-LeymannLIPT1996-2"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-LeymannLIPT1996_2-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-LeymannLIPT1996_2-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Heinz Leymann: <i>Handanleitung für den LIPT-Fragebogen. Leymann Inventory of Psychological Terror.</i> Dgtv, Tübingen 1996, ISBN 3-87159-333-8. (Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie, Materialien, Bd.&nbsp;33), Begleitmaterial Fragebogen, S.&nbsp;2.</span>
</li>
<li id="cite_note-Eriksson2001-3"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Eriksson2001_3-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Eriksson2001_3-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Björn Eriksson: <i>Mobbning. En sociologisk diskussion.</i> In: <i>Sociologisk Forskning.</i> Bd.&nbsp;2001, Nr.&nbsp;2, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220038-0342%22&amp;key=cql">0038-0342</a></span></span>, S.&nbsp;8–43.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Christian Riedel: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.businessandmore.de/service-und-wissen/item/22-milliardensch%C3%A4den-durch-mobbing-am-arbeitsplatz.html"><i>Milliardenschäden durch Mobbing am Arbeitsplatz.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 5.&nbsp;Februar 2023</span> (deutsch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AMobbing&amp;rft.title=Milliardensch%C3%A4den+durch+Mobbing+am+Arbeitsplatz&amp;rft.description=Milliardensch%C3%A4den+durch+Mobbing+am+Arbeitsplatz&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.businessandmore.de%2Fservice-und-wissen%2Fitem%2F22-milliardensch%25C3%25A4den-durch-mobbing-am-arbeitsplatz.html&amp;rft.creator=Christian+Riedel&amp;rft.language=de-de">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Ola Agevall: <i>The Production of Meaning in Bullying Relation.</i> Artikel präsentiert auf <i>The Society for the Study of Social Problems 54th Annual Meeting.</i> San Francisco 2004, 13.–15. August 2004.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Langenscheidts Handwörterbuch Englisch.</i> Berlin u.&nbsp;a.&nbsp;O. 1988, Lemma <i>bully</i>.</span>
</li>
<li id="cite_note-Heinemann1972-7"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Heinemann1972_7-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Heinemann1972_7-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Peter-Paul Heinemann: <i>Mobbning – gruppvåld bland barn och vuxna.</i> Natur och kultur, Stockholm 1972, ISBN 91-27-17640-1.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Dan Olweus: Hackkycklingar och översittare – forskning om skolmobbning. Almqvist &amp; Wiksell, Stockholm 1973, ISBN 91-20-03674-4.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Christa Kolodej: <i>Mobbing. Psychoterror am Arbeitsplatz und seine Bewältigung.</i> Facultas Verlags- und Buchhandels AG, Wien 2005, S. 21.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Heinz Leymann: <i>Mobbing: Psychoterror am Arbeitsplatz und wie man sich dagegen wehren kann</i>. Rowohlt E-Book, Kindle-Version, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2013, S. 23. Vgl. auch Bärbel Meschkutat, Martina Stackelbeck, Georg Langenhoff: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.baua.de/DE/Angebote/Publikationen/Schriftenreihe/Forschungsberichte/2002/Fb951.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=1">Der Mobbing-Report. Eine Repräsentativstudie für die Bundesrepublik Deutschland.</a></i> Schriftenreihe der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Dortmund/Berlin 2002, S. 18.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Christa Kolodej, Elisa Niederkofler und Wolfgang Kallus: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.researchgate.net/publication/328496409_Der_Fast_and_Frugal_Tree-Fragebogen_fur_Mobbing_FFTM">Der Fast and Frugal Tree-Fragebogen für Mobbing (FFTM).</a></i> Journal Psychologie des Alltagshandelns, Jg. 11, Nr. 1, innsbruck university press, Innsbruck 2018.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Axel Esser, Martin Wolmerath. <i>Mobbing und psychische Gewalt: der Ratgeber für Betroffene und ihre Interessenvertretung.</i> 9., völlig überarbeitete und aktualisierte Auflage Bund-Verlag, Frankfurt am Main 2015. Vgl. auch Eva Zinke, Margit Höfle-Brückner, Margrit Kronisch Irmgard Seefried: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://library.fes.de/pdf-files/netzquelle/igm/mobbing.pdf">Mobbing wirkungsvoll begegnen – ein Ratgeber der IG Metall.</a> IG Metall, Frankfurt am Main 2006, S. 4.</i></span>
</li>
<li id="cite_note-Seydl2007-13"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Seydl2007_13-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Seydl2007_13-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Seydl2007_13-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text">Christoph Seydl: <i>Mobbing im Spannungsverhältnis sozialer Normen – eine dissonanztheoretische Betrachtung mit Untersuchung.</i> Trauner, Linz 2007, ISBN 978-3-85499-312-4.</span>
</li>
<li id="cite_note-Olweus1986-14"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Olweus1986_14-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Olweus1986_14-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Olweus1986_14-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Olweus1986_14-3">d</a></sup></span> <span class="reference-text">Dan Olweus: <i>Mobbning – vad vi vet och vad vi kan göra.</i> Liber, Stockholm 1986, ISBN 91-40-71638-4.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Heinz Leymann: <i>Mobbing: Psychoterror am Arbeitsplatz und wie man sich dagegen wehren kann</i>. Rowohlt E-Book, Kindle-Version, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 2013, S. 24 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Axel Esser und Martin Wolmerath: <i>Mobbing und psychische Gewalt: Der Ratgeber für Betroffene und ihre Interessenvertretung.</i> 9., völlig überarbeitete und aktualisierte Auflage, Kindle-Version, Bund-Verlag GmbH, Frankfurt am Main 2015.</span>
</li>
<li id="cite_note-WolmerathEsser2000-17"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-WolmerathEsser2000_17-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-WolmerathEsser2000_17-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Martin Wolmerath, Axel Esser. <i>Mobbing – Ansätze für die Betriebsratsarbeit</i> <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.esser-seminare.de/uploads/media/AiB_Mobbing.pdf">(PDF; 117&nbsp;kB)</a>. In: <i>Arbeitsrecht im Betrieb.</i> Bd.&nbsp;2000, Nr.&nbsp;7, 2000, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220174-1225%22&amp;key=cql">0174-1225</a></span></span>, S.&nbsp;388–391.</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Dieter Zapf: <i>Mobbing – eine extreme Form sozialer Belastung in Organisationen.</i> In: <i>Psychologie der Arbeitssicherheit.</i> Bd.&nbsp;10, 2000, ISBN 3-89334-356-3, S.&nbsp;142–149.</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/ZVUXN6QPVBOLQQOFDUH6PWI22VZNJIKG"><i>Die Erfassung von Mobbing – eine Konstruktvalidierung aktueller Datenerhebungsverfahren&nbsp;: Forschung Projekt F 2128 - Deutsche Digitale Bibliothek.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 26.&nbsp;September 2023</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AMobbing&amp;rft.title=Die+Erfassung+von+Mobbing+%E2%80%93+eine+Konstruktvalidierung+aktueller+Datenerhebungsverfahren+%3A+Forschung+Projekt+F+2128+-+Deutsche+Digitale+Bibliothek&amp;rft.description=Die+Erfassung+von+Mobbing+%E2%80%93+eine+Konstruktvalidierung+aktueller+Datenerhebungsverfahren+%3A+Forschung+Projekt+F+2128+-+Deutsche+Digitale+Bibliothek&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.deutsche-digitale-bibliothek.de%2Fitem%2FZVUXN6QPVBOLQQOFDUH6PWI22VZNJIKG&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Satow, L. (2013). Burnout-Mobbing-Inventar (BMI) [PSYNDEX Tests-Nr.&nbsp;9006565]. In Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID) (Hrsg.), <i>Elektronisches Testarchiv</i>. Trier: ZPID. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.drsatow.de/tests/BMI-Testdokumentation.pdf">PDF</a></span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">Carsten Burfeind: <i>Mobbing am Arbeitsplatz erkennen und verstehen. Tipps für verantwortliches Handeln im BGM.</i> Springer Fachmedien, Wiesbaden 2020, S. 33.</span>
</li>
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<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-s" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
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